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Pressetext Bochum Total 2016, 14. bis 17. Juli

Der Ruhrpott rockt

Seit 1986 findet immer im Sommer in Bochums legendärem Kneipenviertel vier Tage lang Bochum Total statt, eines der größten Musikfestivals in Europa. 

Während sich die Besucherzahlen rasant entwickelt haben, ist man dem inhaltlichen Ansatz stets treu geblieben. Bochum Total ist auch weiterhin als Rock- und Pop-Festival ausgerichtet und setzt vor allem auf progressive und originelle Musik. Dabei haben die Veranstalter in den letzten Jahren immer wieder ein sehr gutes Näschen für die kommenden Stars bewiesen. Egal, ob Silbermond, The Boss Hoss, Wir sind Helden, die Donots, Seeed oder jüngst Frida Gold, Casper und Kraftclub - sie alle mussten hier auf dem Weg zu nationaler Berühmtheit ihre Feuertaufe bestehen.

Und auch bei der 28. Auflage der Mutter aller Innenstadtfestivals heißt es: vier Tage volles Programm mit mehr als 80 Bands und Künstlern vom regionalen Newcomer bis zum Top-Act auf vier Open-Air-Bühnen und einer Indoor-Bühne. Und das alles bei freiem Eintritt. Neben nationalen Größen wie Jupiter Jones, Maxim, Pohlmann, Van Canto, Thomas Godoj, Laing und McFitti werden diesmal auch etliche internationale Gäste wie Paper Arms und Jaimi Faulkner aus Australien oder die englischen Vertreter Apologies, I Have None, Bollock Brothers, Heaven`s Basement und Youthkills begrüßt.

An unserer Wortschatzbühne gibt es dazu noch Literatur, Comedy und den sogenannten „Science Slam" als Kooperation mit der Universität. 
Im Hintergrund gibt es Workshops für Bands und Kooperationen mit Festivals und Initiativen aus ganz Deutschland. Darunter Popcamp und PopUpconnect mit einem Deutsch / Holländischen Austauschprogrammen. 
Es gibt einen Büchermarkt, Kunsthandwerk vom Feinsten und eine Schallplattenbörse.

Das Drumherum des Festivals ist auch sehens-, hörens- und erlebenswert: Die gesamte Stromversorgung zum Beispiel geschieht über Ökostrom. Alle Bands auf den Bühnen, jedes Bier und jede Bratwurst die zubereitet wird, bekommt ihren Strom aus Wasserkraft. 
Müllvermeidung ist ebenfalls wichtig! Es herrscht absolutes Glasverbot auf Bochum Total und das hat schon in 2012 zu einer Veranstaltung ohne Schnittverletzungen geführt. 
Live on Air ist Bochum Total ja schon seit Jahren und auch diesmal wird Einslive unser Festival 4 Tage lang rund um die Uhr begleiten.

Kurz: Bochum Total! Dabei sein ist alles!
Weitere Infos unter www.bochum-total.de.

 

Das aktuelle Logo 2016

Das aktuelle Logo von Bochum Total und die Kampagnenmotive finden Sie in unserer Dropbox wenn Sie hier klicken. Eine Verwendung des geschützten Logos ist nur nach Zustimmung durch uns und gegen Belegexemplar gestattet. 

Vom Stra├čenfest zum Mega-Festival

Vom Straßenfest zum Mega-Festival
In den letzten Jahren hat sich Bochum-Total zum größten Musikfestival im Ruhrgebiet gemausert und ist damit das größte dieser Art in NRW und in Europa. Längst hat der Name Bochum-Total weit über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus bei Fans und Musikern gleichermaßen einen guten Klang.

Auch in diesem Jahr werden wieder viele tausend Besucher (Details können leider wegen einer Auseinandersetzung mit der GEMA nicht genannt werden) zu der kostenfreien Veranstaltung in Bochums Innenstadt erwartet.

Vergleichsweise beschaulich waren die Anfänge. Erstmals wurde Bochum-Total am 5. und 6. September 1986 gefeiert. Auf zwei Bühnen präsentierten sich Bands wie "Risiko", der Konzertgitarrist Oliver Kopmann oder auch die Formation "Nemo", die immer noch aktiv ist. Die Idee zu Bochum-Total wurde maßgeblich von den jungen Studenten Heri Reipöler (heute Chef der Musik-Agentur "Radar Musik und Unterhaltungs GmbH") und Marcus Gloria (heute Inhaber der Veranstaltungsagentur "Cooltour") entwickelt. Unter dem Motto "Kultur Total" sollte in dem noch jungen Bermuda-Dreieck eine bunte Mischung aus Livekultur, Straßentheater, freiem Musizieren und Gaukelei die Bürger Bochums erfreuen. Ziel sollte es sein, die zwar gut besuchte, aber recht kulturschwache Innenstadt inhaltlich anzureichern, zu beleben und vom bloßen Konsumieren zum Engagieren zu führen. Nachzulesen ist dies alles im ersten Programmheft der Veranstaltung, welches noch mühevoll gesetzt und handgefaltet im DIN A5-Schober von den Veranstaltern höchstselbst verteilt wurde. Und das immerhin bei einer Auflage von 5000 Exemplaren. "Wir haben uns soviel Mühe mit jedem Heft gegeben, dass es wirklich weh tat, wenn wir mal eines im Mülleimer entdeckt haben", erinnert sich Marcus Gloria.

Ebenso mühsam gestaltete sich die Suche nach möglichen Sponsoren. "Zunächst wurden der Heri und ich bei der Stadt und den Gastronomen vor Ort für relative Spinner gehalten und belächelt. Lediglich das Jugend- und das Kulturbüro der Stadt Bochum haben uns unterstützt und auch mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Die gute Zusammenarbeit funktioniert bis heute." Auch dies hat Bestand: Bochum-Total ist nach wie vor ein frei finanziertes Festival, bei dem das gesamte unternehmerische Risiko beim Veranstalter liegt. "Es wird vielfach vermutet, dass wir Bochum-Total im Auftrag der Stadt Bochum veranstalten oder dass wir subventioniert würden", so Gloria. "Wir erhalten aber lediglich einen minimalen Zuschuss vom Kulturbüro, ansonsten müssen wir zusehen, wo das Geld für die Veranstaltung her kommt. Zum einen wird vieles durch den Getränkeverkauf und Sponsoren refinanziert. Die größte Unterstützung erfahren wir aber durch die Bands, die für eine äußerst geringe Gage auftreten. Anders wäre es auch nicht zu machen."

Natürlich hat sich das Gesicht von Bochum-Total in den letzten Jahren extrem verändert. Nicht ohne Wehmut erinnert sich auch Marcus Gloria an die Anfänge. "Es gibt viele Leute, die noch heute von der familiären Atmosphäre und dem besonderen Flair der ersten Jahre schwärmen. Vieles hat sich damals spontan ergeben. Hier und da gab es improvisierte Konzerte und Vorführungen. Auch ich habe das genossen", gesteht der Veranstalter. "Trotzdem freue ich mich auch riesig darüber, dass wir so gewachsen sind. Bochum-Total ist als Musikfestival ein Aushängeschild für die Stadt und die ganze Region geworden. Insbesondere, seit wir vor vier Jahren EinsLive als Medienpartner gewinnen konnten. Seit dieser Zeit kennt man auch in Düsseldorf und Bielefeld Bochum-Total."

Anders ist es wohl auch nicht zu erklären, dass sich die Besucherzahlen im Vergleich zum Jahr 2000 nahezu verdoppelt haben. Und ein Ende der Entwicklung ist noch nicht in Sicht. "Es bleibt nur zu hoffen, dass auch die Stadt Bochum dies als Chance versteht", hofft Marcus Gloria. "Vor allem im Hinblick auf eine Bewerbung Essens als europäische Kulturhauptstadt 2010. Immerhin feiern wir dann mit Bochum-Total gerade unseren 25. Geburtstag."

Infos zu Bochum Total

Der inhaltliche Ansatz
Bochum-Total ist in erster Linie ein Festival, bei dem progressive und originäre Musik präsentiert wird. Bei der Auswahl der Bands wird darauf Wert gelegt, dass sie möglichst einen eigenen musikalischen Ansatz verfolgen. Stilistisch reicht dabei die Bandbreite von Jazz bis Hardrock. Es muss immer live gespielt werden.

Bochum-Total versteht sich nicht als Festival, bei dem nur große Namen präsentiert werden, sondern durchaus als Plattform für musikalische Experimente und Grenzerfahrungen. Ein professioneller Anspruch wird dabei selbstverständlich vorausgesetzt. Dass die Booker regelmäßig ein gutes Näschen und Weitsicht bewiesen, zeigt die Playlist der letzten Jahre. Oftmals haben Bands in Bochum gastiert, die ein oder zwei Jahre später den nationalen Durchbruch schafften. Als Beispiele seien hier unter anderem die "Donots", "Wir sind Helden", "Seeed", "Reamonn", "Uncle Ho", "Oomph", "Mia" oder "Die Happy" genannt. Als Vertreter der Pop-Fraktion trat zum Beispiel 1999 der zu dieser Zeit noch völlig unbekannte "Sasha" im Duo mit Benedikt Scherf als "Hin & Hair Schmitz" auf. Wie sehr das Festival in Musikerkreisen geschätzt wird zeigt sich daran, dass pro Jahr und in jedem Jahr 1300 Künstlerbewerbungen eingehen.

Nachwuchsförderung
Integraler Bestandteil des Veranstaltungskonzeptes ist es, dem Nachwuchs aus der Region die Chance zu geben, einmal vor großem Publikum aufzutreten. Einige Bands qualifizieren sich dabei über regionale Newcomer-Festivals, andere werden direkt ausgewählt. Die finale Entscheidung wird gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Bochum getroffen. Insgesamt werden in jedem Jahr ungefähr ein Drittel der insgesamt rund 70 zu vergebenen Bühnenplätze zur Verfügung gestellt.

Kostenfreies Angebot
Bochum-Total konnte schon immer ohne Eintritt besucht werden und dies wird auch so bleiben.

Das Ruhrgebietsfestival Bochum-Total
Trotz des Titels versteht sich Bochum-Total als Event aus dem Ruhrgebiet für das Ruhrgebiet. Als zweitgrößtes Festival in NRW (nach dem Kölner Ringfest) ist es der Veranstaltung in den letzten Jahren gelungen, die Aufmerksamkeit der überregionalen Medien auf die blühende Kulturlandschaft in der bevölkerungsreichsten Region Europas zu lenken. Natürlich trägt auch Bochum-Total an vier Tagen im Jahr dazu bei, den relativ neuen Wirtschaftszweig des Ruhrgebiets-Tourismus zu beflügeln. Die Übernachtungszahlen schnellen während der Veranstaltung deutlich in die Höhe.

Besucherzahlen
In den letzten Jahren sind die Besucherzahlen merklich gestiegen. Bis 1998 waren an den vier Veranstaltungstagen rund 300000 Zuschauer zu Gast. In den letzten drei Jahren sind zwischen 650000 und 850000 Besucher begrüßt worden. Damit ist auch diesmal, je nach Wetterlage, zu rechnen.

Der Veranstalter !!!

Bochum-Total
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